Artikel mit dem Tag "April"



2021 - 2.Quartal · 06. April 2021
8 Stunden dauert die Fahrt von seinem Heimatdorf durch die Berge bis nach Curahuasi. Doch er lebt im gleichen Bundesland wie wir, nämlich Apurimac. Alfredo* spricht nur Quechua, ist von Beruf Alpaka-Hirte und schon 80 Jahre alt. Es ist schon dunkel als er mit seinem Enkel am späten Gründonnerstag am Hospital Diospi Suyana ankommt. Seit mehr als 4 Tagen hat er ein kaltes linkes Bein, dass ihm einen Dauerschmerz bereitet. Der vordere Teil seines linken Fußes ist livide verfärbt. Die...

2020 - 2.Quartal · 29. April 2020
Seit 4 Tagen behandeln wir unseren ersten Covid-19 positiven Patienten im Hospital Diospi Suyana. Es geht ihm mittlerweile deutlich besser unter der Sauerstoff-Therapie und die verabreichten Medikamente scheinen zu wirken. Oben sieht man sein Röntgenbild bei Aufnahme mit den typischen Lungen-Veränderungen unter Covid-19. Es ist gut zu sehen, dass wir uns in den letzten Wochen vernünftig auf die Behandlung von solchen Patienten vorbereitet haben. Leider erleben wir zunehmend, dass Patienten...

2020 - 2.Quartal · 19. April 2020
Es gibt auch noch Patienten jenseits der Corona-Krise. So z.B. heute am Sonntag Nachmittag. Der 23 jährige junge Mann aus einem Bergdorf oberhalb von Curahuasi half beim Holz zerkleinern für seine Mutter. Plötzlich fiel einem Mitstreiter die laufende Motorsäge aus der Hand und auf den linken Arm des Patienten. Bei der Erstuntersuchung im Hospital zeigten sich mehrere oberflächliche Schnittverletzungen am linken Ober- und Unterarm, aber am linken Handrücken eine tiefe Schnittverletzung mit...

2020 - 2.Quartal · 11. April 2020
Es ist das zentrale Ereignis der Weltgeschichte: Ein leeres Grab, der Tod besiegt, Jesus lebt! Und Jesus selbst sagt zu Dir und mir (Johannes 11,25): "Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt." Viele Grüße aus Peru und gesegnete Ostertage!

2020 - 2.Quartal · 04. April 2020
Heute ist der 19. Tag des nationalen Notstands mit Ausgangssperre in Peru. Die Maßnahmen wurden in den letzten Tagen nochmals deutlich verschärft. Die Banken schließen um 13 Uhr, die Tiendas um 16 Uhr und von 18 Uhr bis 5 Uhr besteht eine komplette Ausgangssperre, die von Polizei und Militär kontrolliert wird. Desweiteren dürfen seit dem 03.04.2020 tagsüber am Montag, Mittwoch und Freitag nur Männer das Haus verlassen, am Dienstag, Donnerstag und Samstag nur die Frauen. Am Sonntag gilt...

2019 - 2.Quartal · 22. April 2019
"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben." Mit diesen Worten von Jesus Christus aus Johannes 11,25 wünschen wir Euch frohe Ostern!

2019 - 2.Quartal · 16. April 2019
Was ist eine Pollada? Was am Anfang schwer zu verstehen war, ist mittlerweile für uns normaler geworden. Hier in Peru hilft man sich, besonders wenn ein naher Freund oder Verwandter ein gesundheitliches Problem hat und eine Krankenhausrechnung zu bezahlen ist. Dann stehen Freunde und Verwandte den ganzen Tag und bereiten Hähnchen (spanisch: Pollo) zu. So auch am vergangenen Samstag. Ein Freund von Hannas Arbeitskollegin hat Krebs und ist zur Behandlung in Lima. Das ist teuer, sehr viele...

2019 - 2.Quartal · 08. April 2019
Vergangene Woche operierte Thomas 2 Frauen, die in der Nähe von Puno am Titicaca-See leben. Die Reise zum Hospital Diospi Suyana dauert ca. 10 Stunden mit dem Überlandbus. Die junge 32-jährige Frau hatte einen akuten arteriellen Verschluss der linksseitigen Beinschlagadern. Es gelang die arterielle Strombahn durch ein Katheter-Manöver wieder herzustellen. Die weitere Diagnostik zur Ursachenforschung (angeborene Gerinnungsstörung etc.) steht noch aus. Die ältere 74-jährige Frau erlitt vor...

2018 - 2.Quartal · 27. April 2018
Die Gründer von Diospi Suyana, Dr. Klaus und Dr. Martina John, haben das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen! Die Zeremonie fand diese Woche in der deutschen Botschaft in Lima statt. Einen ausführlicheren Bericht findet Ihr auf der Diospi-Homepage, folgt einfach diesem Link.

2018 - 2.Quartal · 18. April 2018
Alltag in Cusco: Jeder Straßenzug hat eine "Müllecke", an der von jedermann der hauseigene Müll abgeladen wird. Da es meist keine Müllcontainer gibt, liegt der Müll einfach auf der Straße und dies mehrere Stunden bevor die Müllabfuhr kommt. Ein gefundenes Fressen für die vielen Straßenhunde.

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